Bundesjugendlager Rückblick

Bundesjugendlager 2017

Am 3. August war es wieder so weit. 32 Jugendliche aus ganz Österreich reisten nach Kärnten, um das Jugendlager 2017 am Turnersee im Karl-Hönck-Heim zu starten. Als erste Aktivität wanderten wir alle zusammen auf den großen Turnerseeblick, der eine wunderschöne Aussicht über den Turnersee bietet. Wieder zurück im Karl-Hönck-Heim und nach kurzem Kennenlernspiel startete auch schon das erste Rätsel welches die Lagerteilnehmer in 4 Gruppen teilte. Das heurige Bundesjugendlager beschäftigte sich im Detail mit der Ausbreitung der Turnbewegung in Europa. Die Gruppennamen Schlesien, Mark Brandenburg, Tirol und Pfalz stellten die Basis für dieses Lagerthema. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 35 °C verbrachten wir die ersten Tage mit unterschiedlichsten Spielen rund um das Karl-Hönck-Heim. Natürlich durfte eine Runde „Fetzen“ im 17er Wald in den ersten Tagen nicht fehlen. Das Highlight des Bundesjugendlagers war der Orientierungsmarsch, der uns heuer richtig forderte.  Nach dem ersten Streckenabschnitt stellten uns die Vorturner vor die erste Herausforderung, als wir in 4 Minuten zum 1km entfernten Bahnhof mitsamt Gepäck laufen mussten um den letzten Zug nicht zu verpassen. In Klagenfurt angekommen marschierten wir zu der Turnhalle des ÖTB Klagenfurt, welche auch unser Nachtquartier war. Nach einer Altstadt-Rally am Nachmittag beschenkte uns OM-Planer Michi auch noch mit einem Abendberglauf zur nächstgelegenen Sternwarte. Nach kurzer Nacht führte uns die Wanderung über Berg und Tal von Klagenfurt zurück zum Turnersee. Große Freude bereitete den Turnerinnen und Turnern auch die Volkstanzfeste, die heuer am Gelände des Knabenlagers abgehalten wurden. Der lagereigene Spielmannszug umrahmte einige Tänze dafür. Ebenfalls kam das Singen nicht zu kurz. So wurden einige mehrstimmige Lieder einstudiert und eigene Texte gedichtet. Ebenfalls wurde am diesjährigen Bundesjugendlager das Finale der Weltmeisterschaften in Wasser-Quidditch ausgetragen. Mark Brandenburg und Schlesien bildeten Team Weiß und standen dem orangen Team bestehend aus Tirol und Pföz gegenüber. Unter den humoristischen Kommentaren von Georg Watschinger konnte das orange Team durch perfektes Ausnutzen der Grauzonen im Reglement das Finale für sich entscheiden.  Ein weiterer Höhepunkt waren die neu eingeführten Hungerspiele, die leicht an den gleichnamigen Film angelehnt waren. So manch ein Teilnehmer nahm den Text von dem Lied „Oh du schöner Rosengarten“ etwas zu genau und legte sich abrupt und mit voller Absicht in den Rosengarten. Am vorletzten Lagertag fand der alljährliche Lagerwettkampf statt. Aufgabe war es zu dichten, singen und zu erzählen. Zu hohe Qualität der Kreativität und neckische Fragen in die Richtung mancher Turngeschwister bescherte einem Vortragenden eine Abgeltung in Form von Liegestütz. Nach Beendigung der Vorträge bewerteten die strengen Juroren die Beiträge und kürten die Gruppe Schlesien zum Gewinner. Stundenlanges G’stanzln am letzten Abend bescherte den Lagerteilnehmern viel Freude und eine kurze Nacht. Am nächsten Morgen wurde das Lager verschlafen geräumt und die Heimreise wehmütig angetreten.

Jetzt wisst‘s wie‘s rennt, kommts vorbei,
seit’s ned verklemmt, is’ nix dabei.

Es is recht lustig, goa koa Frog,

ma siagt si nächst‘s Joa, schen Sonntog.

Gut Heil!
Geco (Gernot Probst und Nico Smuda)

 

 

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